300 Tage>

Kummer löscht unsern Verstand,
Kummer tolgt aus, was wir gelernt haben,
Kummer raubt uns die innere Ruhe.
Es gibt keine schlimmere Verfinsterung unseres Geistes als den Kummer.

aus Indien

Ich leide an Deinem Tod.

Die Kluft zwischen dem Davor und dem Seither ist unüberwindlich.

DEIN Tod hat mein Lebensschiff versenkt.

Jede Berührung mit dem Davor ist unaushaltbar.

Jede Berührung mit meinem verlorenen DU ist unaushaltbar.

Jede Berührung mit meinem verlorenen Ich ist unaushaltbar.

Der unbegreifliche Widerspruch zwischen Erinnerung und Nichts ist unerträglich.

Die Kluft zwischen meinem Inneren und meinem Äußeren vertieft sich.

Jede Form der Lebensenergie ist mir zuwider.

Der Resilienzdruck ist unerträglich.

Zeit ist nicht Lösung, sondern Problem.

Ich habe keine Angst vor dem, was die Zukunft bringt, sondern vor dem, was sie genommen hat.

Ich bin undankbar und unversöhnlich.

Ich kann dem Schicksal unmöglich verzeihen.

Ich akzeptiere das Inakzeptable nicht.

Mein sinnloses Leben zu ertragen, ist kaum möglich.

DEINEN sinnlosen Tod zu ertragen, ist unmöglich.

Ich kann ohne mich überleben, aber nicht ohne DICH.

Der Schmerz über meinen Verzicht ist unaushaltbar.

Die Trauer über DEINEN Verlust ist unerbittlich.

Das Entsetzen über DEINEN Tod ist ungebrochen.

Vielmehr als mein Verzicht quält mich DEIN Verlust.

Selbstgerechtes Handeln einer selbsternannten Heiligen kostete DICH letztlich das Leben.

Meine Liebe konnte DICH nicht retten.

Täglich sterbe ich DEINEN Tod.

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