DU wärst so gern noch >

Wie entsetzlich, nach Erinnerungen greifen zu müssen! Jeder Gedanke an DICH kann nur noch ein Gedenken sein. Es ist nicht fair, gedenken zu müssen; ich finde weder Trost im Gedenken noch in dem Gedanken, dass DU in meinem Herzen lebst, denn dort lebtest du ohnehin immer. Dass du nur noch in meinem Herzen lebst, ist im Gegenteil das entsetzliche Ergebnis der Tragödie.

Harre aus >

Immernoch gerate ich in den Wahn, dass alles doch nur ein Missverständnis gewesen sein kann, ein Irrtum, ein korrigierbarer Fehler. Immernoch kann ich das Niewieder nicht begreifen. Das Niewieder ist zu groß für meinen Verstand und meine Seele. Es passt nicht in meinen Kopf und schon gar nicht in mein Herz.